Hans Tutschku

Zellen-Linien


für Klavier und live-Elektronik
Jahr: 2007
Dauer: 19:00 min
Studio: Klang Projekte Weimar
Uraufführung: 09. 06. 2007 durch Sebastian Berweck , TU Berlin

Auftrag des DAAD Berlin


Zellen-Linien, ein Auftragswerk des DAAD Berlin wurde 2007 im Studio der Klang Projekte Weimar realisiert. Die Komposition basiert auf Experimenten, die ich in den vergangenen Jahren mit dem präparierten Klavier und Live-Elektronik druchgeführt habe.
Ich wollte ein "elektronisch präpariertes" Klavier schaffen, das seine Klangfarben während des Spiels verändert und vollkommen auf physische Präparationen im Instrument verzichtet.
Seit 1999 arbeite ich mit der Echtzeit-Analyse instrumentaler Gesten. Der Interpret kann somit viele Aspekte der Live-Elektronik durch sein Spiel steuern und ist nicht mehr an einen strikten Zeitverlauf gebunden, den zum Beispiel die Begleitung eines Tonbands auferlegt. Der Spieler wird somit wieder zum Interpret des gesamten musikalischen Verlaufs.
Ein erstes Ergebnis dieser Experimente war die Komposition Das Bleierne Klavier. Seither haben zahlreiche Aufführungen meinen Erfahrungsschatz erweitert und führten schließlich zu diesem neuen Werk.



Konzert mit Xenia Pestova
Rozsa Center Calgary, 1. Juni 2018

 

Konzert mit Xenia Pestova
McGill University Montréal, 16. Mai 2008

 

Video: Konzert mit Sebastian Berweck
piano+ Festival ZKM Karlsruhe, 25. November 2011

 

Konzert mit with Frank Gutschmidt
Festival Tage Neuer Musik Weimar,10. Oktober 2010

Partitur:

BabelScores

Downloads:

Die Elektronik wurde als Max/MSP patch realisiert.

download für Mac – Version August 2019

Technische Anforderungen:

2 Mikrophone (Neumann 184)
8 Lautsprecher, um das Publikum herum positioniert
1 Bühnenmonitor
Laptop MacBook Pro
Soundkarte RME Hammerfall + HDSPe Express card
MIDI-Sustain Pedal
Konverter sustain-to-MIDI

Zellen-Linien-technik-8ch

Das Signal beider Mikrophone wird zur Verstärkung der Klaviers über Lautsprecher 1 und 2 verwendet. Ausserdem werden beide Mikrophone über Aux 1 und 2 in die Soundkarte geschickt.
Die 8 Ausgänge der Soundkarte werden über ein Mischpult auf die 8 Lautsprecher verteilt.

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