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Hans Tutschku

KLANG-LEBEN

Szenische Collage für Tänzer und Ensemble
Produktion von Theater in Bewegung und EFIM
25. Nobember 2005 20 Uhr - Theaterhaus Jena

 

Das "Ensemble für Intuitive Musik Weimar" beschäftigt sich seit 1986 mit synästhetischen Konzeptionen, die Impulse aus der Bauhauszeit aufgreifen. Den Ausgangspunkt hierfür bildeten Begegnungen mit Kurt Schmidt und Hans Heinz Stuckenschmidt, die 1923 zur "Bauhauswoche" im Theater Jena das "Mechanische Ballett" zur Uraufführung brachten. Besonderes Interesse erweckten darüber hinaus die Visionen des Bauhausmeisters Lászlo Moholy-Nagy, der bereits Mitte der 20er-Jahre eine Synthese von Form, Bewegung, Ton, Licht und Farbe anstrebte.

Vor 80 Jahren musste das Staatliche Bauhaus in Weimar seine Arbeit einstellen, nachdem die thüringische Regierung am 18. September 1924 die Arbeitsverträge mit allen Bauhausmeistern zum 31. März 1925 gekündigt hatte. Proteste dagegen gab es nur aus Jena! Als "Akt der Solidarität" veranstaltete Dr. Walter Dexel in seinem Kunstverein Personalausstellungen und Vorträge, die dem Bauhaus gewidmet waren und sich in dieser Form für das Überleben der Kunstform einsetzten.

Dexel strebte eine gesellschaftlich orientierte Kunstpraxis an und stellte die Kunst in die Funktionsbereiche des urbanen Alltags. Er fühlte sich dabei von den Ideen des Holländers Theo van Doesburgs angezogen, der bei seinen 1921 bis 1923 in Weimar veranstalteten "De-Stijl"-Kursen eine radikale Ausrichtung auf die praktischen Probleme des Lebens forderte. Bereits 1922 hatte er gemeinsam mit van Doesburg unter dem Titel "Dada Jena" den ersten großen dadaistischen Abend in der Universitätsstadt organisiert.

Ausgehend von diesem historischen Hintergrund werden mit "KLANG – LEBEN" Intentionen aus der Bauhauszeit mit den künstlerischen und technischen Möglichkeiten unserer Zeit aufgegriffen und fortgesponnen. Eine Art "work in progress", das in einer relativ kurzen Probenzeit zum Leben erweckt wird – als Reverenz an Jena, das schon Franz Liszt als seine "Versuchsstation" bezeichnete.

Konzeption und Komposition: Michael von Hintzenstern und Hans Tutschku | Tänzer: Hans-Georg Lenhart (Toulouse) und Fabio Pink (Basel) | Musik: Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM), Daniel Hoffmann: Trompete/Flügelhorn, Matthias von Hintzenstern: Violoncello/Obertongesang, Hans Tutschku: Live-Elektronik, Michael von Hintzenstern: Klavier

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