Hans Tutschku

Der unsichtbare Hörturm


Klanginstallation im öffentlichen Raum
Jahr: 1996
Erste Präsentation: 01. 01. 1996

Die Klanginstallation spielt zu bestimmten Stunden Glockenklänge verschiedenster Orte und Kulturen.
Glocken sind zu allen Zeiten besondere akustische Signale gewesen, die die Bewohner aufhorchen lassen. Religiöse Ereignisse, Feuer, Trauer, Feste, ... sind einige dieser Anlässe. Für mich sind Glocken Sinnbilder für den spezifischen Klang eines Ortes und seiner Kultur. Diese werden an einen anderen Ort geholt, um innerhalb mehrerer Wochen eine akustisch-sinnliche Brücke zu schlagen - mit allen Irritationen, die Fremdes in sich birgt.
Die Installation ist ein Nachsinnen über unsere akustische Umgebung und kulturelle Identität.


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Uni Turm Jena – Imaginata – 1996
10.Tage Neuer Musik in Weimar – Schlossturm – 1999
Chateaux de Montbéliard – 2001
Tempo Reale – Florence – 2004
Radcliffe Quadrangle – Cambridge – 2004
Eglise Gesù Montréal – 2009
Lutherkirche Köln – 2014

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