Hans Tutschku

virtual bodies


für Klavier und live-Elektronik
Jahr: 2017
Dauer: 13:30 min
Studio: Harvard University Studios for Electroacoustic Composition
Uraufführung: 27. 03. 2018 durch H.T. , Keller Hall, University of New Mexico


Die Beziehung zwischen Instrumenten und Elektronik beschäftigt mich seit 35 Jahren. Das Klavier spielte immer eine besondere Rolle, denn es mein erstes Instrument war: "Das Bleierne Klavier", "Zellen-Linien", "Shadow of bells" und "Irrgärten" sind großformatige Kompositionen, die eine Lupe auf bestimmte kompositorische Aspekte richten.
"virtual bodies" basiert auf einem improvisierten Klavierpart und einer Reihe von Möglichkeiten, Klang und Zeit in der Elektronik zu behandeln. Reale und virtuelle Klänge treten in einen Dialog, in dem klare Linien verschwimmen und Definitionen von Aktion / Reaktion im gesamten Stück immer wieder neu gestaltet werden. Die Elektronik enthält keine vorab festgelegten Schichten, sondern wird vollständig in Echtzeit generiert, um zeitliche Bezugspunkte innerhalb des Werkes und eine reiche Polyphonie zu erreichen.


Uraufführung an der UNM, Albuquerque am 27. März 2018

(am besten mit Kopfhörern anhören)

technical requirements:

2 microphones (e.g.Neumann 184)
8-channel loudspeaker system, sourrounding the public
laptop MacBook Pro
soundcard RME Fireface
2 MIDI-sustain pedals
2 MIDI-expression pedals
1 MIDI Expression converter sustain-to-MIDI

The piece can be performed with a sound card only (without a mixer).
In that case the sound card provides phantom power to the microphones and
connects directly to the 8 loudspeakers.

 

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